Auffrischungsschulung - Awareness als Haltung - traumasensibel Handeln im kichlichen Kontexten und Angeboten

2 MODULE: MODUl 1 kann einzeln besucht werden. Für die Teilnahme an MODUL 2 wird die Teilnahme an MODUL 1 vorausgesetzt
Termin
Mi. 23.09.2026, Modul 1:10.30-12.30 Uhr und Modul 2: 14.00-16.00 Uhr
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Beschreibung
Was bedeutet es, Räume so zu gestalten, dass Menschen sich möglichst sicher und gesehen fühlen? Und welche Rolle spielt dabei eine traumasensible Haltung?
Awareness-Arbeit hat sich in den letzten Jahren als wichtiger Bestandteil von Schutz- und Präventionskonzepten etabliert. Sie nimmt Diskriminierungserfahrungen, Grenzverletzungen und individuelle Belastungen ernst und fragt danach, wie wir im kirchlichen Kontext verantwortungsvoll damit umgehen können.
Das zweiteilige Modul führt im ersten Modul in die Grundlagen von Awareness ein und zeigt im zweiten Modul auf, wie diese Haltung konkret in der Praxis umgesetzt werden kann.
 
Modul 1: Grundlagen & Haltung von Awareness

·         Was ist Awareness – und was nicht?

·         Welche Haltung steht hinter Awareness?

·         Warum braucht es Awareness auch in kirchlichen Kontexten?

·         Raum für Austausch, Fragen und eigene Erfahrungen

Modul 2: Praxis & traumasensible Umsetzung

·         Gestaltung von Veranstaltungen und Räumen

·         Umgang mit Awareness-Bedarfen

·         Einführung in traumasensible Ansätze (z. B. Ko-Regulation, niedrigschwellige Unterstützungsmöglichkeiten)
 
Zielgruppe:
Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in Kirchengemeinden, Verbänden und kirchlichen Einrichtungen – beispielsweise in der Jugend- und jungen Erwachsenenarbeit, sowie in allen Bereichen, in denen Gruppen, Veranstaltungen oder Räume gestaltet werden.
Leitung der Präventionsschulung:
Verena Scharnberg, Präventionsfachkraft in regionaler Zuordnung & unselbstständige Einrichtungen der Erzdiözese Freiburg
 
Miki Herrlein, Referat Ehe – Familie – Diversität im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg

Christina Küchle, Referat Ehe – Familie – Diversität im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg

Kurzbiografie der*des Referent*in:

Miki Herrlein ist Bildungsreferent*in im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg im Referat Ehe – Familie – Diversität.

Arbeitsschwerpunkte: Junge Erwachsene, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Klassismus sowie Awareness-Arbeit in kirchlichen Kontexten.

Miki verfügt über Fort- und Weiterbildungen in Traumapädagogik und traumazentrierter Fachberatung (DeGPT), Präventionsmanagement, Systemische Sexualberatung und arbeitet an der Schnittstelle von Prävention, Diversität und kirchlicher Praxis.
 

Christina Küchle ist Bildungsreferentin im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg im Referat Ehe – Familie – Diversität.

Arbeitsschwerpunkte sind die Arbeit mit (Eineltern-)Familien, Beziehungskommunikation sowie Vielfalt und Antidiskriminierung, sie ist Diversity-Trainerin.
 

Hinweise:
 
In der Anmeldemaske geben Sie bitte unter "Weitere Angaben zur Anmeldung" an, ob Sie an beiden Modulen teilnehmen oder nur an Modul 1.

Für die Veranstaltung liegt ein Awareness-Konzept vor. Es stehen Ansprechpersonen für Awareness zur Verfügung. Wenn im Vorfeld individuelle Bedarfe bestehen, um gut teilnehmen zu können – zum Beispiel in Bezug auf Barrierefreiheit, Rückzugsräume, sensible Themen oder Unterstützung vor Ort – wenden Sie sich gerne an: miki.herrlein@seelsorgeamt-freiburg.de

Der Veranstaltungsraum befindet sich im ersten Stock und ist nur über eine Treppe erreichbar.

Auf der Etage des Veranstaltungsraumes stehen genderneutrale Toiletten zur Verfügung.

 

Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich gerne an:

Stefanie Mai, Sekretariat Koordinationsstelle Prävention
 
 
Was ist eine Auffrischungsschulung?
Auffrischungsschulungen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt vertiefen und ergänzen das Wissen, das sich die teilnehmenden Personen in einer Basis-Schulung angeeignet haben. Dadurch bietet dieses Schulungsformat allen Personen, die mit Kindern, Jugendlichen oder schutz- oder hilfsbedürftigen Erwachsenen arbeiten die Möglichkeit, Inhalte der Basis-Schulung zu vertiefen.
Wer muss an einer Auffrischungsschulung teilnehmen?
Gemäß §17 Absatz 4 der AROPräv sind Beschäftigte im kirchlichen Dienst und ehrenamtlich tätige Personen, die für Ihre Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen haben, verpflichtet, alle 5 Jahre an einer Auffrischungsschulung in Bereich Prävention gegen sexualisierte Gewalt teilzunehmen.
Kirchliche Rechtsträger können weitere Personen zu einer erneuten Teilnahme nach 5 Jahren verpflichten. Dies ist im Institutionellen Schutzkonzept geregelt. Darüber hinaus können am Themenkomplex Interessierte an der Auffrischungsschulung teilnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie verpflichtet sind, wenden Sie sich bitte an die Ansprechperson Prävention oder an die Leitung ihrer Einrichtung.
 
  • alle pastoralen Mitarbeitenden sowie Mitarbeitenden in multiprofessionellen Teams
  • Religionslehrkräfte im Dienst der Erzdiözese
  • Bildungs- und Jugendreferentinnen/Bildungs- und Jugendreferenten
  • Beschäftigte und ehrenamtlich tätige Personen in Einrichtungen der Jugendhilfe einschließlich Jugendgruppenleiterinnen und Jugendgruppenleiter und Betreuungspersonen auf Jugendfreizeiten, bei Bildungsmaßnahmen mit Übernachtung
  • Beschäftigte und ehrenamtlich tätige Personen in Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes
  • Kindergartengeschäftsführerinnen/Kindergartengeschäftsführer
  • Lehrkräfte und sonstige Beschäftigte an Schulen in kirchlicher Trägerschaft
  • Leiterinnen/Leiter von Kinder- und Jugendchören und Kinder- und Jugendbands
  • Mesnerinnen/Mesner
  • Beschäftigte und ehrenamtlich tätige Personen in Pflegeeinrichtungen
Wird die Auffrischungsschulung als Basisschulung anerkannt?
Die Auffrischungsschulung wird nicht als Basisschulung anerkannt und ersetzt diese nicht.
Auffrischungsschulungen zur Durchführung vor Ort
Ab Januar 2024 bietet die Koordinationsstelle Prävention regelmäßig Auffrischungsschulungen an. Diese werden nach Durchführung jeweils mit Ablauf und Materialien auf der Webseite der Koordinationsstelle veröffentlicht und stehen für Multiplikatoren und Multiplikatorinnen zur Umsetzung vor Ort hier zum Download bereit. Für Fragen steht die jeweils zuständige Präventionsfachkraft gerne zur Verfügung. 
Veranstaltungsort
Kath. Jugendhaus Mannheim
Veranstalter
Koordinationsstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt
Schoferstr. 2
79098 Freiburg
Telefon: +49 (761) 2188 211